Fotograf Sebastian Weingart steht neben der Holzhütte Kalkbude in der sächsischen Schweiz.

Neubau Schutzhütte „Kalkbude“

Eine neue Schutzhütte muss her

Wer oft wandern geht, weiß, wie dankbar man bei Regen und Wind für einen Unterschlupf ist. Umso schlimmer, wenn ein Unterstand, mit dem man fest rechnet, nicht mehr da ist.

Als 2013 ein Baum auf die Schutzhütte »Kalkbude« unterhalb des Großen Zschirnsteins stürzte, war das Bedauern bei Wanderern sehr groß. Der Sachsenforst errichtete 2019 als Zwischenlösung eine überdachte Sitzgruppe. Diese bietet zwar einen Rastplatz, ist allerdings nicht windgeschützt. Eine neue Hütte soll nun wieder einen besseren Schutz bei schlechtem Wetter bieten und die Möglichkeit, sich beim Wandern unterwegs auszuruhen. Das Holzschild „Kalkbude“, das bereits den Revierschuppen zierte und derzeit die Sitzgruppe, wird auch an der neu gebauten Schutzhütte prangen.


Woher stammt der Name Kalkbude?

Die ehemalige Schutzhütte wurde wahrscheinlich in den 1920er Jahren als Revierschuppen der Waldarbeiter errichtet, in der neben Werkzeugen und Material zeitweise auch Kalk zwischengelagert wurde. Kalk wurde damals bei der Pflanzung mit ins Pflanzloch gegeben, damit ein Baum besser anwachsen kann.

Aus dieser Zeit stammt die Bezeichnung »Kalkbude«, die sich bis heute gehalten hat. In der Nachkriegszeit wurde der Revierschuppen aufgegeben. Man entfernte die Tür und stellte eine Sitzgruppe hinein. So entstand eine Schutzhütte für etwa zehn Personen, die bei Wanderern schnell beliebt war. Und nach dem Neubau nun bald wieder guten Wetterschutz bietet.

Gemeinsam mit euch unterstützen wir dieses zusammen mit unseren Nationalparkpartnern ausgewählte Projekt, das schon länger auf die Umsetzung wartet.

Alle, die vom 23. August bis 3. Oktober 2021 in Sachsen einen 20er-Kasten Radeberger Pilsner kaufen, helfen mit. Denn wir spenden für jeden verkauften Kasten 50 Cent.


Ein Wandertipp zum Projekt

Sebastian Weingart,
Fotograf aus Dresden:


„Die Sächsische Schweiz spielt für mich als Fotograf eine große Rolle. Dass ich als Dresdner so eine atemberaubende Natur direkt vor der Haustür habe, ist ein Geschenk.
Auf vielen Gipfeln hat man eine hervorragende Aussicht und die Sonnenauf- oder -untergänge sind unvergesslich."

Sebastian Weingart,
Fotograf aus Dresden:


"Auf dem Großen Zschirnstein, dem höchsten Berg der Sächsischen Schweiz, wird der Aufstieg mit einen wunderbaren Blick hinüber in die Böhmische Schweiz belohnt."

Sebastian Weingart,
Fotograf aus Dresden:


"Auf der Rundwanderung von Schöna über den Großen und Kleinen Zschirnstein, bietet sich die Kalkbude vor dem Aufstieg für eine kurze Pause an."


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